Evangelische Kirche von Westfalen

Evangelisch in Westfalen: Glauben aus gutem Grund.

FELDKOMPETENZ IN KIRCHE

Gemeindepädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter üben ihren Beruf im Kontext ihrer Kirche aus. Als Christinnen und Christen suchen sie den Dialog mit Menschen aus verschiedenen Religionen, Kulturen und Milieus. Von ihrer Ausbildung her verbinden sie human- und sozialwissenschaftliche mit theologischen und religionspädagogischen Kenntnissen.

KOMMUNIKATIVE KOMPETENZ

Gemeindepädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begegnen Menschen unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlichen Lebenslagen grundsätzlich mit Offenheit, Einfühlungsvermögen und Wertschätzung.

Sie arbeiten professionell mit einem verlässlichen Beziehungsangebot. Sie kommunizieren das Evangelium lebensnah und verständlich in der jeweiligen Situation.

HANDLUNGSKOMPETENZ

Gemeindepädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter initiieren Bildungsprozesse im Raum der Kirche. Sie nutzen den Raum von Gruppen für gemeinsames Lernen und Handeln. Sie schaffen Räume für lebensfördernde Erfahrungen. Sie können organisieren und leiten. Sie integrieren die verschiedenen Gruppen und laden zur Mitgestaltung des Gemeindelebens ein.

Ein Schwerpunkt ihrer Tätigkeit ist es, ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewinnen und zu fördern. Sie planen und begleiten langfristige Entwicklungsprozesse in Gemeinden, Regionen und Kirchenkreisen.

SACH- UND FACHKOMPETENZ

Gemeindepädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten konzeptionell und zielgerichtet. Sie verfügen über pädagogische, gruppendynamische und beraterische Methoden sowie theologische Kompetenz. Sie nehmen zusammen mit anderen Mitarbeitenden Aufgaben der Lebensbegleitung und Seelsorge, der Bildung - namentlich der religiösen Bidlung - sowie Aufgaben in der Gestaltung des gottesdienstlichen Lebens wahr.

SELBSTREFLEXION

Gemeindepädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben einen professionellen Ansatz von Selbstwahrnehmung und Selbstreflexion. Sie nehmen kollegiale Beratung und Supervision in Anspruch. Sie entwickeln -u.a. durch regelmäßige Fortbildung- ihre berufliche Identität und ihre persönliche Spiritualität kontinuierlich weiter.